Regionalisierungsmittel
Definition und Erklärung
Regionalisierungsmittel sind finanzielle Mittel, die der Bund den Ländern auf Grundlage des Regionalisierungsgesetzes (RegG) bereitstellt, um den öffentlichen Personennahverkehr zu organisieren und zu finanzieren. Dieses Gesetz wurde im Rahmen des Eisenbahnneuordnungsgesetzes vom 27. Dezember 1993 erlassen. Ziel ist es, die Verantwortung für den Nahverkehr von der Bundesebene auf die Länder und Regionen zu übertragen, damit diese den Nahverkehr besser an lokale Bedürfnisse anpassen können. Die Mittel werden jährlich nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel auf die Bundesländer verteilt und dienen vor allem zur Bestellung von Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Darüber hinaus können sie für den Ausbau und die Modernisierung der Nahverkehrsinfrastruktur eingesetzt werden.