Aktuelle Baumaßnahmen und Störungen
Reaktivierungs- und Ausbauprojekte im NWL
Damit die Verkehrswende in Westfalen-Lippe gelingt, ist der Ausbau der Infrastruktur von großer Bedeutung. Ziel ist es, ein gut vernetztes, leistungsstarkes Angebot zu schaffen – für die Menschen in der Region und für die Umwelt. Dafür setzt der NWL verschiedene Projekte um.
Frühzeitige Baustellenkommunikation
Im NRW-Nahverkehr werden die Fahrgäste so früh wie möglich über anstehende Baumaßnahmen informiert. Landesweit erfolgt die Baustellenkommunikation in drei Phasen, sobald die jeweils notwendigen Informationen vorliegen.
Phase 1: Vorankündigung
Etwa sechs Monate vor Beginn des geplanten Bauvorhabens erhalten Fahrgäste die ersten Informationen zu baustellenbedingten Einschränkungen, betroffenen Strecken und Linien, zum Zeitraum und zum Grund der Maßnahmen.
Phase 2: Konkrete Ankündigung
Drei bis sechs Wochen vor Baustellenbeginn werden für die Fahrgäste möglichst detaillierte Informationen zum konkreten Zeitraum der Baustelle mit Datum und Uhrzeit, den betroffenen Linien sowie den konkreten Beschränkungen und Auswirkungen auf den Zugverkehr zur Verfügung gestellt.
Phase 3: Bauphase
Etwa zwei Wochen vor der konkreten Bauphase werden die Fahrgastinformationen aus den Phasen 1 und 2 um Auskünfte zu Reisealternativen und Ersatzverkehren ergänzt. Fahrplantabellen und Umgebungspläne sind über einen QR-Code digital verfügbar. Mit Start der Bauphase wird ein detailliertes Wegeleitsystem zu den Ersatzverkehren eingerichtet.

Wegweiser durch die Baumaßnahmen
Verständlich und mit hohem Wiedererkennungswert: Alle Informationen zu Baustellen im Schienennetz werden landesweit einheitlich gestaltet, farblich abgestimmt, stringent strukturiert und konzentriert auf relevante Fakten für die Fahrgäste. An Bahnhöfen und Stationen stellen Plakate Informationen zum Zeitraum des Bauvorhabens, zu den betroffenen Strecken und Linien sowie zu Reisealternativen und Ersatzverkehren zusammen. Footprint-Bodenaufkleber im selben Design weisen den Weg zu den Haltestellen des Schienenersatzverkehrs, die dank auffälliger Masten gut erkennbar sind. Viele Haltestellenmasten verfügen bereits über einen elektronischen Fahrplankasten, der die aktuellen Fahrzeiten des Ersatzverkehrs ausspielt. Das sorgt für mehr Orientierung in allen Verkehrsverbünden und Landesteilen.
Mehr InfosEin Gemeinschaftsprojekt aller nordrhein-westfälischen SPNV-Akteure
Das einheitliche Design für die Baustellenkommunikation wurde unter der Koordinierung des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan (KC ITF) gemeinsam mit den drei SPNV-Aufgabenträgern NWL, VRR und go.Rheinland sowie den in Nordrhein-Westfalen aktuell tätigen Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen entwickelt. Ein gemeinsamer Kriterienkatalog definiert die Anforderungen: Alle fahrgastrelevanten Informationen müssen einheitlich, übersichtlich, verständlich, konsistent, verlässlich, optisch gut erfassbar und barrierearm sein. Die Entwicklung, Reinzeichnung und Bereitstellung aller Designvorlagen wurden vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert.
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