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Bestehende Stationen modernisieren und ausbauen

Stationen müssen Schritt halten mit mehr Fahrgästen, neuer Fahrzeugtechnik und vernetzten Mobilitätsangeboten. Zugleich sind die Ansprüche an Barrierefreiheit, Sicherheit und Komfort gestiegen. Daher werden Haltepunkte in der Region Schritt für Schritt barrierefrei, sicherer, übersichtlicher und moderner. In den vergangenen Jahren wurden viele der 279 Stationen im NWL-Gebiet bereits angepasst und ausgebaut und es werden stetig mehr. 

Ein neuer Zug parkt an einer Station, umgeben von Bäumen und moderner Infrastruktur an einem sonnigen Tag.

Stationsentwicklung: Wer macht was?

  • Der NWL priorisiert und koordiniert Stationsthemen und stimmt Vorhaben mit den Kommunen und den weiteren Partnern ab.
     
  • DB InfraGO plant, baut und betreibt in den meisten Fällen die Stationen im Verbandsgebiet.
     
  • Die Kommunen gestalten Zuwege, Verknüpfungen mit Bus, B+R/P+R und Sharing-Angebote sowie das unmittelbare Umfeld der Stationen.
     
  • Das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät Kommunen bei der Planung und Umsetzung und unterstützt mit praxistauglichen Arbeitshilfen und Vorlagen (etwa zu Mobilstationen), Hinweisen zu Förderwegen sowie der regionalen Vernetzung.
     
  • Bund, Land und NWL finanzieren allein oder gemeinschaftlich die Modernisierung und den Ausbau – abhängig von der Maßnahme. Technische Stationselemente werden meist zusammen mit DB InfraGO umgesetzt, Umfeldmaßnahmen häufig über Landesprogramme gefördert.

Wie verbessern sich die Stationen im NWL-Gebiet?

Icon einer Checkbox

Barrierefreier Zugang und Ausstattung:

Stufenfreie Wege, Aufzüge oder Rampen, taktile Leitsysteme; 76cm hohe Bahnsteige für einen möglichst ebenerdigen Ein- und Ausstieg

Icon Glühbirne

Sicherheit und Orientierung:

Gute Beleuchtung, klare Beschilderung und eine einfache Wegführung

Info Icon

Echtzeit-Informationen:

Verlässliche Anzeigen mit aktuellen Abfahrtszeiten und Änderungen, Informationen zu Bahnsteigen und Einstiegszonen für Mehrzweckabteil, Rollstuhl und 1./2.Klasse

Icon eines Zugs

Fahrzeuge:

Längere Bahnsteige für längere Züge; nach Bedarf Ladeinfrastruktur für Akku-Züge (BEMU)

Icon Fahrradparkhaus

Verknüpfung und Umfeld:

Kurze Umstiege zu Bus, B+R/P+R sowie Sharing-Angeboten, sichere Fahrradabstellung z. B. mit radbox.nrw

Icon für einen Handschlag

Einheitliches Design:

Mobilstationen im mobil.nrw-Design, die Angebote übersichtlich und mit Wiedererkennungseffekt bündeln

Welche Station wird als nächstes verbessert?

Der NWL priorisiert die Modernisierungsmaßnahmen auf Grundlage seines Stationsberichts. Er dokumentiert den Zustand jeder einzelnen Station – Barrierefreiheit, Sicherheit, Sauberkeit, Fahrgastinformation. Auf dieser Grundlage legt der NWL fest, was an welchen Stationen als nächstes verbessert werden soll. Dazu stimmt er sich mit den Kommunen ab.

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Mobilstationen: Sichtbar vernetzt

Mobilstationen bündeln Angebote (z. B. Bahn/Bus mit Bike- oder Carsharing) und folgen in NRW einem einheitlichen Erscheinungsbild im mobil.nrw-Design. Zu den Mindeststandards gehören Barrierefreiheit, gute Beleuchtung, deutliche Wegweiser und sichere Abstellplätze für Fahrräder (radbox.nrw).