Stationsentwicklung: Wer macht was?
- Der NWL priorisiert und koordiniert Stationsthemen und stimmt Vorhaben mit den Kommunen und den weiteren Partnern ab.
- DB InfraGO plant, baut und betreibt in den meisten Fällen die Stationen im Verbandsgebiet.
- Die Kommunen gestalten Zuwege, Verknüpfungen mit Bus, B+R/P+R und Sharing-Angebote sowie das unmittelbare Umfeld der Stationen.
- Das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät Kommunen bei der Planung und Umsetzung und unterstützt mit praxistauglichen Arbeitshilfen und Vorlagen (etwa zu Mobilstationen), Hinweisen zu Förderwegen sowie der regionalen Vernetzung.
- Bund, Land und NWL finanzieren allein oder gemeinschaftlich die Modernisierung und den Ausbau – abhängig von der Maßnahme. Technische Stationselemente werden meist zusammen mit DB InfraGO umgesetzt, Umfeldmaßnahmen häufig über Landesprogramme gefördert.
Wie verbessern sich die Stationen im NWL-Gebiet?
Barrierefreier Zugang und Ausstattung:
Stufenfreie Wege, Aufzüge oder Rampen, taktile Leitsysteme; 76cm hohe Bahnsteige für einen möglichst ebenerdigen Ein- und Ausstieg
Sicherheit und Orientierung:
Gute Beleuchtung, klare Beschilderung und eine einfache Wegführung
Echtzeit-Informationen:
Verlässliche Anzeigen mit aktuellen Abfahrtszeiten und Änderungen, Informationen zu Bahnsteigen und Einstiegszonen für Mehrzweckabteil, Rollstuhl und 1./2.Klasse
Fahrzeuge:
Längere Bahnsteige für längere Züge; nach Bedarf Ladeinfrastruktur für Akku-Züge (BEMU)
Verknüpfung und Umfeld:
Kurze Umstiege zu Bus, B+R/P+R sowie Sharing-Angeboten, sichere Fahrradabstellung z. B. mit radbox.nrw
Einheitliches Design:
Mobilstationen im mobil.nrw-Design, die Angebote übersichtlich und mit Wiedererkennungseffekt bündeln
Welche Station wird als nächstes verbessert?
Der NWL priorisiert die Modernisierungsmaßnahmen auf Grundlage seines Stationsberichts. Er dokumentiert den Zustand jeder einzelnen Station – Barrierefreiheit, Sicherheit, Sauberkeit, Fahrgastinformation. Auf dieser Grundlage legt der NWL fest, was an welchen Stationen als nächstes verbessert werden soll. Dazu stimmt er sich mit den Kommunen ab.
Mehr erfahrenMobilstationen: Sichtbar vernetzt
Mobilstationen bündeln Angebote (z. B. Bahn/Bus mit Bike- oder Carsharing) und folgen in NRW einem einheitlichen Erscheinungsbild im mobil.nrw-Design. Zu den Mindeststandards gehören Barrierefreiheit, gute Beleuchtung, deutliche Wegweiser und sichere Abstellplätze für Fahrräder (radbox.nrw).
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