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Machbarkeitsstudien: Reaktivierungsprojekte vorab prüfen

Bevor ein Reaktivierungsprojekt konkret werden kann, braucht es belastbare Zahlen: Daher wird zunächst in einer Machbarkeitsstudie untersucht, ob die Wiederinbetriebnahme einer Strecke verkehrlich sinnvoll, technisch machbar und volkswirtschaftlich tragfähig wäre. Den Anstoß geben die politischen Gremien des NWL. Auf dieser Basis beauftragt der Zweckverband eine unabhängige Studie. Sie vergleicht Varianten, benennt Chancen und Risiken und liefert die Grundlage für Entscheidungen und die weitere Planung.

Aktuelle Studien
Zwei Regionalzüge begegnen sich am Bahnhof, einer mit Zielanzeige „RB65 Rheine“, während Fahrgäste am Bahnsteig warten.

Drei Fakten zu Machbarkeitsstudien: Wer, was, warum

Wer ist zuständig?

Beauftragt wird die Studie nach Beschluss der politischen Gremien des NWL. Die Durchführung übernimmt ein unabhängiges Fachbüro für Verkehrsplanung und Ingenieurwesen. So entsteht eine neutrale Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.

Was wird geprüft?

Eine Machbarkeitsstudie klärt, ob eine Wiederinbetriebnahme technisch, finanziell, rechtlich und praktisch umsetzbar ist. Sie untersucht mögliche Varianten und bewertet u. a. Nachfrage und Fahrgastpotenziale, wägt Umweltwirkungen ab und prüft notwendige Genehmigungen. Die Prüfung beinhaltet auch eine erste Kostenschätzung.

Was passiert danach?

Fällt das Ergebnis positiv aus, beginnt nicht automatisch die Planung. Dafür braucht es eine politische Entscheidung und vor allem finanzielle Mittel. Das mögliche Reaktivierungsprojekt muss in die Liste anstehender Infrastrukturprojekte eingeordnet und priorisiert werden. Anschließend muss die Finanzierung der Planungsphasen gesichert werden. Ist dies nicht der Fall, wird das Vorhaben nicht weiterverfolgt.

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