Drei Fakten zu Machbarkeitsstudien: Wer, was, warum
Wer ist zuständig?
Beauftragt wird die Studie nach Beschluss der politischen Gremien des NWL. Die Durchführung übernimmt ein unabhängiges Fachbüro für Verkehrsplanung und Ingenieurwesen. So entsteht eine neutrale Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.
Was wird geprüft?
Eine Machbarkeitsstudie klärt, ob eine Wiederinbetriebnahme technisch, finanziell, rechtlich und praktisch umsetzbar ist. Sie untersucht mögliche Varianten und bewertet u. a. Nachfrage und Fahrgastpotenziale, wägt Umweltwirkungen ab und prüft notwendige Genehmigungen. Die Prüfung beinhaltet auch eine erste Kostenschätzung.
Was passiert danach?
Fällt das Ergebnis positiv aus, beginnt nicht automatisch die Planung. Dafür braucht es eine politische Entscheidung und vor allem finanzielle Mittel. Das mögliche Reaktivierungsprojekt muss in die Liste anstehender Infrastrukturprojekte eingeordnet und priorisiert werden. Anschließend muss die Finanzierung der Planungsphasen gesichert werden. Ist dies nicht der Fall, wird das Vorhaben nicht weiterverfolgt.
Mehr zur FörderungErgebnisse abgeschlossener Machbarkeitsstudien
Minden – Hille
Lemgo-Lüttfeld – Barntrup (Begatalbahn)
Sendenhorst - Lippstadt (WLE Nord) und Lippstadt - Warstein (WLE Süd)
Ibbenbüren - Lengerich (Lappwaldbahn, Nördliche Teutoburger Wald Eisenbahn)
Paderborn – Büren – Brilon Stadt (Almetalbahn)
Bocholt – Borken – Coesfeld
Versmold – Harsewinkel / Verl – Hövelhof
Mehr zu diesem Thema
Reaktivierungen in Westfalen-Lippe
Reaktivierungen bringen für den Personenverkehr stillgelegte Bahnstrecken wieder zurück ins Nahverkehrsnetz.
Aktuelle Reaktivierungsprojekte
Der NWL setzt gemeinsam mit seinen Projektpartnern aktuell drei konkrete Reaktivierungsprojekte in seinem Verbandsgebiet um.
Förderung: Mittel wirksam einsetzen, Projekte voranbringen
Von Stationen und Strecken bis hin zu digitalen Systemen: Der NWL fördert SPNV und ÖPNV in Westfalen-Lippe.
