Presse

02.06.2020

DB Regio NRW unterstützt Abellio bis Dezember 2020 beim Betrieb der Linie RE 1 (RRX)

Abellio Rail NRW und DB Regio NRW sind vom 14. Juni bis Mitte Dezember 2020 gemeinsam auf der Linie RE 1 (RRX) zwischen Hamm und Aachen unterwegs. Ursache für den Mischbetrieb ist fehlendes Personal bei Abellio. Die Probleme bei der Besetzung von offenen Stellen sind eine seit längerem bekannte Herausforderung für die gesamte Branche. Die Situation hat sich zusätzlich verschärft, da infolge von COVID-19 die Ausbildung neuer Triebfahrzeugführer bei Abellio zeitweise unterbrochen war und auch aktuell nur in eingeschränkter Form möglich ist.
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13.05.2020

Im Siegener Hauptbahnhof begannen am Montag, 11. Mai, die Arbeiten für die Personenunterführung

DB startet Planungen für Bahnsteigdach am Gleis 2 „Endlich geht es weiter“, freut sich Landrat Andreas Müller, Verbandsvorsteher des NWL. In den letzten Monaten hat sich der NWL sehr intensiv für die Fertigstellung des Siegener Hauptbahnhofes (Hbf.) eingesetzt. Jetzt geht es mit der Modernisierung der Unterführung weiter und auch ein durchgehendes Dach für Bahnsteig 2 wird nun doch realisierten werden – im Jahr 2022. 
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08.05.2020

Neue Mobilitätsachse Münster - Sendenhorst nimmt Fahrt auf Übergabe der Planungsunterlagen für WLE-Strecke an Bezirksregierung

Die neue Mobilitätsachse zwischen Münster und Sendenhorst nimmt weiter Fahrt auf. Das Oberzentrum und der Kreis Warendorf sollen ab 2024 durch neue Nahverkehrsangebote u.a. auf der WLE-Bahnstrecke nach Sendenhorst enger zusammenrücken. Nachdem 2019 die finanziellen Voraussetzungen durch die Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan und den Infrastrukturfinanzierungsplan des Landes NRW geschaffen wurden, arbeiten alle Beteiligten weiterhin mit Hochdruck an der Umsetzung des Projekts.
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04.05.2020

Der NWL stellt für den Raum Westfalen-Lippe ab dem 04. Mai 2020 wieder auf das reguläre Fahrplanangebot um

Gemeinsam mit den beiden anderen Aufgabenträgern für den Schienenpersonen-nahverkehr (SPNV) in NRW, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Nah-verkehr Rheinland (NVR) hat der NWL seine SPNV-Unternehmen aufgefordert, wieder zum vollständigen Regelfahrplan zurückzukehren.
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17.04.2020

Sonderfahrplan für den NRW-Schienennahverkehr ab 20. April: Fahrgastangebot wird wieder ausgeweitet

Das NRW-Verkehrsministerium, die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Aufgabenträger VRR, NVR und NWL haben sich darauf geeinigt, das Angebot im Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen zu erweitern. Ab Montag (20. April) wird das Angebot auf den Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress von derzeit rund 50 Prozent auf ungefähr 80 Prozent erhöht, wobei regionale Unterschiede möglich sind. Der Fahrplan gilt vorerst bis 3. Mai.
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20.03.2020

Coronavirus: Sonderfahrplan für NRW

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April gilt.
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13.03.2020

Eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit beim NWL

Aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise sind wir ab Montag beim NWL telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Bitte melden Sie sich in dringenden Fällen bei Ihren Ansprechpartnern über die Ihnen bekannten Mobilfunknummern. Danke für Ihr Verständnis.
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10.03.2020

Neue Broschüre „Bahn.Wandern.Wege.“ kombiniert Bahn und Wandern

Wandern ist was für Ältere? Von wegen! Der Trend zum Wandern ist nicht nur ungebrochen, sondern erfreut sich auch bei jüngeren Menschen wieder wachsender Beliebtheit. Der Wanderurlaub steht bei den Deutschen auf Platz 4 der beliebtesten Urlaubsart. Zum ersten Mal in OWL gibt es eine Broschüre, die das Bahnfahren und Wandern miteinander kombiniert.
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09.02.2020

Informationen zu Störungen im Bahnverkehr wegen Sturmtief „Sabine“

Bündelung sämtlicher Meldungen der Bahnunternehmen für Westfalen-Lippe sind unter www.nwl-info.de abrufbar
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Presse

Willkommen im Pressebereich des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen des NWL sowie Fotos, Videos und Dokumente zum Download.

 

Reaktivierung der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) und der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE)

03.07.2019

Der Verkehrsausschuss des Landtages NRW beschließt, die beiden westfälischen Reaktivierungsmaßnahmen in den ÖPNV-Bedarfs- und den -Infrastrukturfinanzierungsplan aufzunehmen.

Die Verbandsversammlung des NWL hatte am 06.12.2018 die beiden westfälischen Reaktivierungsprojekte

Münster – Sendenhorst (Westfälische Landes-Eisenbahn – WLE) und
Harsewinkel – Gütersloh – Verl (Teutoburger Wald-Eisenbahn – TWE)

zur Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW angemeldet. Beide Strecken weisen positive volkswirtschaftliche Ergebnisse auf. Auf Vorschlag des NRW-Verkehrsministeriums hat der Verkehrsausschuss NRW nunmehr die beiden Reaktivierungsmaßnahmen in den ÖPNV-Bedarfsplan sowie in den ÖPNV-Infrastrukturfinanzierungsplan des Landes aufgenommen. Damit ist für beide Projekte ein wichtiger weiterer Schritt in Richtung Realisierung vollzogen. Mit der Aufnahme in die ÖPNV-Pläne des Landes NRW bekommen die beiden Infrastrukturbetreiber Westfälische Landeseisenbahn (WLE) und Captrain Deutschland (TWE) nun die Möglichkeit, Fördermittel des Landes fü den Ausbau ihrer Schienenstrecken zu erhalten. Ein entsprechender Ausbau ist Voraussetzung für eine Wiederinbetriebnahme des Personenverkehrs auf den Strecken.

Die WLE-Strecke erschließt den südöstlichen Stadtbereich von Münster mit dem Bereich MCC Hafen, dem Gewerbegebiet Loddenheide und den Stadtteilen Gremmendorf/York-Quartier, Angelmodde und Wolbeck und bindet die Stadt Sendenhorst einschließlich des Ortsteils Albersloh an das wachsende Oberzentrum und den Bahnknoten Münster an. Im Stadtbereich Münster verkehrt die WLE bis Wolbeck im 20-Minuten-Takt und ist eingebunden in den Stadtverkehr; nach Sendenhorst gibt es zwei stündliche Verbindungen mit direkten Bus-Anschlüssen nach Beckum und Ennigerloh. Die Reaktivierung der WLE-Strecke bietet die Chance, der aktuellen und prognostizierten Entwicklung der Wirtschaft und der Wohnquartiere mit einem guten Verkehrsangebot wichtige Impulse zu geben.

Die TWE-Strecke verknüpft die beiden Städte Harsewinkel und Verl mit den großen Gewerbegebieten und dem Zentrum von Gütersloh; dabei münden beide Schienenstränge in den Gütersloher Hauptbahnhof. Auf ihrem Streckenverlauf sorgen ideal verortete Haltepunkte für die Erschließung großer Einzugsbereiche – inklusive Konversionsflächen für Siedlungs- und Gewerbeentwicklungen. Das Konzept der TWE-Strecke wird für viele zu einer neuen Lebensqualität mit Gleisanschluss. Und durch das Entkoppeln vom straßengebundenen Verkehr werden attraktive Reisezeiten erreicht.

Die Planungen auf beiden Strecken umfassen die Erneuerung der Gleise, Weichen und Signalanlagen. Es greifen Bahnübergangskonzepte mit technischen Sicherungen, Aufhebungen und der Schaffung von Ersatzwegen. Alle Stationen werden barrierefrei eingerichtet. Die Planungen berücksichtigen die geltenden Vorgaben zum Schall- und Immissionsschutz. Der NWL setzt sich zum Ziel, hier – wie auch auf anderen heutigen Dieselstrecken – nachhaltige Antriebstechnologien einzusetzen.

Mit der jetzt vorhandenen Grundlage können in der Folgezeit die weiteren planerischen Schritte in Zusammenarbeit mit den Betreibern der Infrastruktur sowie den beteiligten Kreisen und Kommunen und unter Einbindung der Büger/innen in Angriff genommen werden.

Die Projekte sind hier beschrieben:
Management Summary der standardisierten Bewertung Münster-Sendenhorst (WLE)
Management Summary der standardisierten Bewertung TWE

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Uli Beele

Leitung Presse & Kommunikation

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Telefon: 02303 95263-12

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