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Veröffentlicht 12.04.2024

Betrieb & Fahrplan

Reduzierter Fahrplan der Eurobahn – eine erste Bilanz nach drei Tagen

Als Vertragspartner der Eurobahn hat der NWL ein Fazit der ersten drei Betriebstage (8.-10. April) mit reduziertem Fahrplan gezogen. In einem Pressegespräch präsentierten Geschäftsführer und Sachgebietsleiter Ergebnisse und informierten über Hintergründe.

Zeigt der reduzierte Fahrplan den gewünschten Effekt? Hat sich die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Eurobahn durch den reduzierten Fahrplan bereits gebessert? Welche alternativen Reiseangebote in der Region gibt es? Geschäftsführer Joachim Künzel und Janne Torben Brokopf, Sachgebietsleiter Operative Planung stellten sich den Fragen zahlreicher Journalisten, die der Einladung des NWL zum digitalen Bilanz-Pressegespräch am gestrigen Donnerstag folgten.

Anhand einer Präsentation mit Zahlen, Daten und Fakten rund um die betriebliche Situation auf den seit Montag dieser Woche ausgedünnten Linien RB 65, RB 66, RB 67, RE 78 und RE 82 blickten die NWL-Vertreter auf die ersten drei Tage des reduzierten Angebots der Eurobahn zurück – und zogen ein erstes Fazit: Die Eurobahn fährt zuverlässiger und zeigt eine gute Performance, das reduzierte Fahrplanangebot funktioniert und bietet Verlässlichkeit, die Ausdünnungsmaßnahme wirkt und stabilisiert den Bahnbetrieb.

Auch im Rahmen der personalbedingten Reduzierung von Verkehrsleistungen wird weiterhin ein verlässliches Grundangebot angeboten. So können Fahrgäste auf Fahrten anderer Linien ausweichen, zum Teil auch eingerichtete Ersatzverkehre mit Bussen nutzen. Die Reise wird auf diese Weise planbarer, der Umfang ungeplanter Ausfälle sinkt erheblich. Der NWL steht im engen Austausch mit der Eurobahn und überprüft täglich Leistung und Qualität des Angebots – und steuert bei Bedarf nach. Falls möglich und sinnvoll, werden Verbesserungen und Veränderungen zur weiteren Stabilisierung des Betriebs auch kurzfristig vorgenommen.