Veröffentlicht 10.04.2025
Ersatzbus bringt Schüler bis zu den Sommerferien von Soest nach Welver
Seit dem 10. März sorgt der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mit dem Einsatz eines Gelenkbusses für Entspannung im Schülerverkehr. Dieser verkehrt nun bis zum 11. Juli.
Nach wie vor stellt der anhaltende Fachkräftemangel die Nahverkehrsbranche vor große Herausforderungen – und sorgt unternehmensübergreifend für Einschränkungen im Betrieb. Im gesamten Bundesland mussten und müssen (EVU) Fahrpläne reduzieren, um ein möglichst planbares Leistungsprogramm anbieten zu können. Dabei ist der NWL darauf bedacht, personalbedingte Auswirkungen für Fahrgäste durch die zielführende Kombination verschiedener Maßnahmen möglichst gering zu halten.
Auch wenn die Ausdünnung von Verkehren unumgänglich ist, sind vorübergehende Einschränkungen stets auf ein Höchstmaß an Stabilität im verbleibenden Verkehrsangebot ausgelegt. Als Besteller von Verkehrsleistungen hat der NWL die betriebliche Situation permanent im Blick, stimmt sich eng mit den EVU ab und steuert bei Bedarf nach Möglichkeit gezielt nach.
So hat die eurobahn seit dem 1. März aufgrund von Personalmangel notwendige Taktanpassungen auf der Linie RB 89 vorgenommen. Die Veränderung der Taktzeiten führt zu einer verstärkten Betroffenheit von Schülerverkehren, die von Soest nach Welver fahren. Um den Schülerinnen und Schülern in diesem Bereich einen adäquaten Ersatz zur vorübergehend eingeschränkten Zugleistung zu bieten, konnte kurzfristig eine Alternative geprüft und umgesetzt werden: Seit dem 10. März fährt montags bis freitags jeweils um 13:26 Uhr ein geräumiger Gelenkbus von Soest über Borgeln (Ankunft 13:38 Uhr; Haltestelle Hattropholser Straße) nach Welver und trifft dort um 13:51 Uhr ein.
Der Einsatz dieses Busses war zunächst bis zum 11. April geplant. Auswertungen ergaben einen hohen Nutzungsbedarfs, sodass der NWL dieses Verkehrsleistung nun auch nach den Osterferien an Schultagen bis zum 11. Juli anbieten wird.