Veröffentlicht 27.02.2024
Branchenverbände formulieren Vorschlag zur Sicherung der Bestandsverkehre
Einen gemeinsamen Vorschlag für die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum AMP zur Sicherung der Bestandsverkehre ab dem Jahr 2026 haben VDV, BSN und bdo formuliert. Die Verbände kritisieren insbesondere nicht ausreichende Annahmen zu Kostensteigerungen.
Im Ergebnis der Beratungen zur Sitzung der Arbeitsgruppe Finanzen zum Ausbau und Modernisierungspakt (AMP) vom 30. Januar 2024 wurden die drei Branchenverbände Bundesverband SchienenNahverkehr e. V. (BSN), Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen e. V. (bdo) und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) gebeten, einen Formulierungsvorschlag für die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum AMP zu entwickeln.
Dieser macht vor allem deutlich, dass allein für die Sicherung der Bestandsverkehre im Status-Quo der im Gutachten des Beratungsunternehmens Rambøll hinterlegte Bedarf für das Basisszenario nicht ausreichen wird. Hauptkritikpunkt am Gutachten sind aus Sicht der drei Verbände die Annahmen zu den Kostensteigerungen.
„Da die in den nächsten Jahren für den ÖPNV zur Verfügung stehende Finanzausstattung maßgeblich darüber entscheidet, ob die klima- und verkehrspolitischen Ziele bis zum Jahr 2030 erreicht werden können, möchten wir Sie bitten, sich auf der nächsten vorbereitenden Konferenz der Verkehrs- und Straßenbauabteilungsleitungen sowie auf der anschließenden Verkehrsministerkonferenz für eine zeitnahe und substanzielle Erhöhung der Mittel für den ÖPNV einzusetzen“, so der abschließende Appell der Zeichner des Formulierungsvorschlags an die Arbeitsgruppe.