Bewusste Akzente für den öffentlichen Raum
Das Projekt „Graffitikunst“ ergänzt die Graffitioffensive von NWL und DB InfraGO. Bereits seit 2022 wird die Entfernung illegaler Graffiti an Bahnstationen gefördert. Seit 2024 setzt der NWL gemeinsam mit der DB InfraGO zusätzlich auf künstlerisch gestaltete Flächen. So entstehen an ausgewählten Stationen individuelle Kunstwerke, die hoch frequentierte Bereiche sichtbar aufwerten.
Je nach Standort entstehen die Motive direkt auf den Wänden oder werden auf sogenannten Graffitiboards angebracht. Diese kommen dort zum Einsatz, wo der Untergrund ein direktes Besprühen nicht zulässt. Die Gestaltung übernehmen regionale Künstlerinnen und Künstler. Die Motivauswahl erfolgt in gemeinsamer Abstimmung mit DB InfraGO. Die Motive sind individuell und greifen zum Teil lokale Besonderheiten auf. Zum Schutz vor erneuten Verunreinigungen werden die fertigen Flächen anschließend mit einem Schutzlack versiegelt.

Warum Street Art?
Bahnhöfe sind ein wichtiges Eingangstor zu einer Stadt oder Gemeinde. Sie prägen den ersten Eindruck vieler Reisender. Freundlich gestaltete Unterführungen können die Aufenthaltsqualität verbessern, das Sicherheitsgefühl stärken und stark beanspruchte Bereiche sichtbar aufwerten.
Gleichzeitig verleihen die Kunstwerke den Stationen ein individuelles Erscheinungsbild und erhöhen die Wiedererkennbarkeit.

Kunstwerke an Stationen im NWL
Seit 2024 wurden Street Art Grafiken an den Stationen Iserlohn-Letmathe, Isselhorst-Avenwedde, Münster-Hiltrup, Rheine, Warburg (Westf), Hamm-Heessen und Erndtebrück umgesetzt. An den Stationen Altena (Westf), Altenbeken, Kreuztal, Münster-Amelsbüren und Münster-Zentrum Nord sind für 2026 neue Gestaltungen in Planung.
