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Betriebliches Mobilitätsmanagement: Wege clever steuern

Der Bedarf an Mobilität in Kommunen wird maßgeblich von den Arbeitgebern vor Ort geprägt. In Unternehmen, öffentlichen Betrieben und Verwaltungen entstehen täglich zahlreiche Wege – sowohl für Beschäftigte als auch für Bürgerinnen und Bürger. Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) bündelt Maßnahmen, um die Anzahl dieser Wege zu reduzieren und Dienstfahrten, Arbeitswege und Besuchsverkehr so effizient und nachhaltig wie möglich zu gestalten. Die beim NWL angesiedelte Koordinierungsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt nicht nur Kommunen dabei, individuelle Lösungen zu finden, die Erreichbarkeit von Standorten zu verbessern und die Mobilitätswende gezielt voranzutreiben. Auch Unternehmen und Betriebe werden in Kooperation mit dem IHK-Netzwerkbüro Betriebliche Mobilität NRW (IHK BEMO) und dem Mobilityhub Handwerk NRW bei der Einführung eines Betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt.

 Eine schicke Haltestelle für öffentliche Verkehrsmittel mit einem Bus und Radfahrern in einer ruhigen Wohngegend.

Betriebliches Mobilitätsmanagement: Das Wichtigste im Überblick

Warum ist BMM für Kommunen relevant?

Nachhaltige Mobilität definiert sich über attraktive, intelligente und verkehrsträgerübergreifende Lösungen. Angesichts der wachsenden Verkehrsbelastung stehen Kommunen vor der Aufgabe, Emissionen und Flächenverbrauch zu reduzieren, mehr Mobilität mit weniger Autoverkehr zu ermöglichen und so die Aufenthaltsqualität langfristig zu steigern. BMM knüpft genau dort an, wo ein erheblicher Teil des Verkehrs entsteht – bei den Arbeitgebern – und hilft dabei, Mobilitätsangebote vernetzter und umweltfreundlicher zu machen.


Warum ist BMM für Arbeitgeber relevant?

BMM bietet großes Potenzial für Unternehmen, Betriebe und Verwaltungen. Wer Mobilität ganzheitlich denkt, kann die Zufriedenheit seiner Beschäftigten steigern, Personal dauerhaft binden, Kosten senken und sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Auf diese Weise wird BMM zum wichtigen Standortfaktor – auch im zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte. 

Welche Ziele verfolgt BMM?

Mit BMM verfolgen Arbeitgeber und Kommunen eine ganze Reihe strategischer Ziele:  

Welche Maßnahmen sind Teil des BMM?

Icon von Geldmünzen

Einführung von Jobtickets, Mobilitätsbudgets oder Diensträdern

Icon Carsharing

E-Fuhrpark, Carsharing oder Umstieg auf nachhaltige Fahrzeugkonzepte

Icon Fahrradparkhaus

Fahrradabstellanlagen inkl. Dusch- und Umkleideräume

Icon einer Bushaltestelle

Anreize für die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel (z. B. Bonusprogramme)

Wie gelingt der Einstieg ins BMM?

Für den Einstieg ins BMM gibt es bewährte Formate, die die ersten Schritte erleichtern: Der BMM-Check NRW dient als effektives Instrument, um zunächst den Status Quo systematisch zu analysieren und anschließend einen konkreten Fahrplan für potenzielle Maßnahmen zu entwickeln. 
 

Einen praxisnahen Einstieg bietet auch das sogenannte Unternehmens-Frühstück. In lockerer Runde können sich Arbeitgeber über erprobte Maßnahmen sowie Förder- und Unterstützungsangebote informieren, mit denen die Umsetzung von BMM gezielt begleitet werden.

Mehr über das Betriebliche Mobilitätsmanagement

Die beim NWL angesiedelte Koordinierungsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen bei der Umsetzung von Betrieblichem Mobilitätsmanagement in Westfalen-Lippe. Dokumente zum Download, Informationen zu Fortbildungen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Zukunftsnetz Mobilität NRW.

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