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Barrierefreiheit: Mobilität für alle gestalten

Öffentliche Mobilität entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe. Damit auch Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Sehbeeinträchtigung den ÖPNV selbstständig nutzen können, braucht es barrierefreie Wege und Angebote entlang der gesamten Reisekette. 

Der NWL fördert Bau- und Modernisierungsmaßnahmen, die den Zugang zum ÖPNV kontinuierlich verbessern. Damit jeder Fahrgast barrierearm und sicher an sein Ziel kommt.

Bahnhofsszene mit einem Reisenden, der mit einem Koffer zur Bahnsteigkante geht, während ein Zug ankommt.
© Smillla Dankert

Reiseplanung und -buchung

Tickets können barrierearm über Websites und Apps (etwa „Westfalen.mobil“ oder „mobil.nrw“) selbstständig erworben werden. Die digitalen Vertriebskanäle sind Screenreader-kompatibel, übersichtlich aufgebaut und in einfacher Sprache gestaltet. 

Auch den barrierearmen Ticketkauf am Fahrkartenautomaten treibt der NWL durch die flächendeckende Ausstattung mit einer Videoberatungsfunktion voran: Der persönliche Informations-Assistent (kurz: PIA) unterstützt Fahrgäste beim Kauf des passenden Tickets durch digitale Beratung direkt vor Ort.
 

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Fahrkartenautomaten im Bahnhof, die verschiedene Ticketoptionen und Zahlungsarten anzeigen.
© Smilla Dankert

Haltestellen und Bahnhöfe ohne Hürden und mit einfacher Orientierung 

Barrierearme Haltestellen verfügen über stufenlose Zuwege, sichere Übergänge sowie Rampen oder Aufzüge. Taktile Leitsysteme mit Rippen- und Noppenplatten unterstützen blinde und sehbehinderte Fahrgäste bei der Orientierung. Akustische Ansagen informieren vor Ort über die aktuelle Fahrgastinformationen. 

Um die Wege für alle Menschen einfach und attraktiv zu gestalten, werden die Bahnstationen in der Region schrittweise modernisiert.
 

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Eine belebte Bahnhofsplattform mit Anzeigetafeln, auf der ein Regionalzug einfährt, während Passagiere auf die Abfahrt warten.
© Smilla Dankert

Orientierung am Bahnhof – Informationen für Fahrgäste mit Einschränkungen

Die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) der Deutschen Bahn unterstützt Menschen mit eingeschränkter Mobilität bei der Reiseplanung und am Bahnhof. Fahrgäste können rund um die Uhr über ein barrierefreies Online-Formular, telefonisch oder per E-Mail Unterstützung anfordern. Die Mitarbeitenden der MSZ 

  • finden geeignete Reiseverbindungen,

  • buchen Fahrkarten, 

  • unterstützen bei Ein-, Um- und Ausstieg an Bahnhöfen, 

  • reservieren Sitz- und Rollstuhlstellplätze, 

  • veranlassen auf Wunsch den DB Gepäckservice und 

  •  beantworten Fragen zur Barrierefreiheit von Zügen und Bahnhöfen. 

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit im Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen gibt es bei mobil.nrw.

Züge und Busse - einfacher Einstieg und ausreichende Platzkapazitäten 

Barrierefreiheit endet nicht an der Haltestelle. Auch Züge und Busse müssen so gestaltet sein, dass alle Fahrgäste sie möglichst ohne fremde Hilfe nutzen können. Zu den Anforderungen zählen ebenerdige Einstiegsmöglichkeiten, ausreichend Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Rollatoren sowie Haltewunschtaster in geeigneter Höhe. Der NWL fördert die Anschaffung barrierearmer Fahrzeuge im Nahverkehr. 
 

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Zwei moderne Züge, einer von Eurobahn, stehen an einem Bahnhof. Im Hintergrund ist ein historisches Bahnhofsgebäude zu sehen.
© Smilla Dankert

Verständliche Informationen zum Nahverkehr in Westfalen-Lippe 

Reiseinformationen zu Baustellen, Ersatzverkehren oder vernetzten Mobilitätsangeboten sind auf der Website des NWL barrierefrei zugänglich. Zentrale Inhalte stehen zudem in Gebärdensprache und in leichter Sprache zur Verfügung.  

Der NWL verbessert fortlaufend die Zugänglichkeit seiner Website. Sollten dennoch Barrieren auftreten, können diese über das Barriere-Meldeformular gemeldet werden: 
 

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Bahnhof mit einem roten Zug an einem Bahnsteig. Angezeigte Abfahrtszeiten und Reisende nutzen die Treppe zur Plattform.
© Smilla Dankert