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Praxisnahe Hilfestellung für Kommunen:Das Zukunftsnetz Mobilität NRW

Die Mobilität der Menschen in Nordrhein-Westfalen nachhaltig und klimaneutral zu gestalten: Das ist das Ziel des Zukunftsnetz Mobilität NRW. Das Netzwerk besteht aus drei regionalen Koordinierungsstellen. Die Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe ist beim NWL angesiedelt, mit Standorten in Paderborn und Münster.

Ein moderner Zug fährt entlang eines Rad- und Wanderweges, gesäumt von Bäumen und einer blauen Himmelstimmung.
© Smilla Dankert

Die Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW: Gemeinsam die Mobilitätswende vorantreiben

Über 300 Städte, Kreise und Gemeinden haben sich dem Zukunftsnetz Mobilität NRW bereits angeschlossen. In den regionalen Koordinierungsstellen unterstützen Experten, Dienstleister und Berater die Mitgliedskommunen dabei, lebenswerte Städte und eine gesicherte, nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum zu entwickeln und zu fördern. Unter anderem werden die Mitgliedskommunen kostenlos beraten und beim Aufbau eines kommunalen Mobilitätsmanagements unterstützt.

Das Thema Mobilität wird dadurch ganzheitlich betrachtet und in den alltäglichen Arbeitspraktiken der Verwaltung verankert. Ebenso geht es darum, die Verkehrswende multimodal zu gestalten: Dabei verschiebt sich der Fokus von einzelnen Verkehrsmitteln hin zu vernetzten Lösungen – die Kombination von Bus, Bahn, (Leih-)Fahrrad, Fußwegen, Carsharing oder Fahrgemeinschaften. 

Um Projekte umsetzen zu können, sind oft erhebliche Investitionen notwendig. Daher informiert das Zukunftsnetz die Kommunen über passende Förderprogramme des Landes, Bundes und der EU und hilft bei Bedarf auch bei der Antragsstellung.

Ein moderner Bus an einer Haltestelle mit Glasdach, während ein Radfahrer vorbeifährt und Menschen darauf warten, einsteigen.
© Smilla Dankert
Logo des Zukunftsnetz Mobilität NRW

So unterstützt die Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe die Kommunen

Die Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe hat mit Standorten in Paderborn und Münster ihren Sitz beim NWL. Sie berät die Kommunen und unterstützt sie mit konkreten, lokalen Maßnahmen, die auch kommunenübergreifend sein können. Das sind die wesentlichen Themen:

Vernetzte Mobilität

In der Mobilität von morgen sind verschiedene Verkehrsmittel miteinander nahtlos verknüpft. Durch die Digitalisierung können Bus, Bahn, (Leih-)Fahrrad und Carsharing-Angebote sehr einfach kombiniert werden und bieten maximale Flexibilität. Das ZMN berät die Kommunen unter anderem zu Sharing-Systemen wie zum Beispiel Carsharing, den Aufbau von Mobilstationen, die Verbesserung der Informations- und Buchungssystemen und zu Plattformen für Mobilitätsdienstleistungen.

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Betriebliches Mobilitätsmanagement

Der Berufsverkehr hat einen erheblichen Anteil am Verkehrsaufkommen. Gemeinsam mit Kommunen und Betrieben entwickelt das Zukunftsnetz Konzepte, um Pendlerverkehre effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Angebote wie das Deutschlandticket als Jobticket, Fahrrad-Leasing oder ein optimiertes Fuhrparkmanagement steigern die Arbeitgeberattraktivität und entlasten die Umwelt.

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Zielgruppenorientiertes Mobilitätsmanagement

Kinder, Senioren, Familien oder Neubürger haben sehr unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement entwickelt daher passgenaue Angebote für diese Zielgruppen. Das können Mobilitätstrainings für ältere Menschen, die Gestaltung von sicheren Schulwegen oder spezielle Informationspakete für Zugezogene sein, um den Einstieg in die Nutzung des ÖPNV in NRW zu erleichtern.

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Verkehrsplanung

Mit den Instrumenten der Verkehrsplanung können umweltverträgliche Verkehrsmittel gestärkt und die Verkehrsinfrastruktur, -steuerung und -lenkung gestaltet werden. Dazu erarbeitet das Zukunftsnetz gemeinsam mit den Kommunen verschiedene Angebote – zum Beispiel zum Thema Fuß- und Radverkehr, aber auch zu alternativen Antriebsformen im ÖPNV. Auch das Thema Straßenraumgestaltung spielt eine Rolle sowie innovative Zukunftsfelder wie etwa automatisiertes Fahren. Im Bereich Verkehrsplanung gibt es für die Mitgliedskommunen des Netzwerks neben Austausch und Beratung auch die Möglichkeit, verschiedene Qualifizierungsangebote wahrzunehmen.

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Stadt- und Dorfentwicklung

Wie hängen Wohnen und Mobilität zusammen und wie lassen sich nachhaltige Mobilitätskonzepte auf Quartiers-, Stadt- und Dorfebene entwickeln? Zu diesen und weiteren Themen berät das Zukunftsnetz ihre Mitgliedskommunen. Damit sich die Städte und Dörfer nachhaltig entwickeln, spielen zahlreiche Aspekte eine Rolle – unter anderem geht es darum, wohnortnahe Mobilitätsangebote zu schaffen, die lokale Versorgungsinfrastruktur zu sichern und lebenswerte, durchmischte Wohnquartiere mit attraktiven Stadt- und Ortsmitten anzubieten.

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Kommunale Mobilitätskonzepte

Das Kommunale Mobilitätskonzept ist das zentrale strategische Instrument des kommunalen Mobilitätsmanagements. Es ist wie ein Masterplan zu verstehen und beinhaltet Themen wie Infrastruktur, Bau- und Planungsrecht, Information und Öffentlichkeitsarbeit. Alles zusammen ergibt eine integrierte Gesamtstrategie. Begleitet wird der Prozess vom Zukunftsnetz bzw. von der entsprechenden Koordinierungsstelle. 

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Der NWL und das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM)

Die Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe ist eine Abteilung des NWL. Sie verfolgt das Ziel, die Arbeit des ZMN mit dem Hinwirkungsauftrag des NWL zu verknüpfen. Außerdem im Fokus: Die Informations- und Entscheidungsstrukturen in Westfalen-Lippe zu optimieren.

Das landesweite Zukunftsnetz Mobilität NRW stellt sich vor

Beraten, antreiben, Ideen geben: Das Zukunftsnetz setzt sich dafür ein, die Mobilität der Menschen in Nordrhein-Westfalen nachhaltig und klimaneutral zu gestalten.

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