FAQ

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FAQ

Coronavirus: FAQ zum Nahverkehr im NWL

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zur aktuellen Situation im Nahverkehr.

 

Informationen für Fahrgäste

Für den Raum Westfalen-Lippe gilt seit dem 4. Mai 2020 wieder das reguläre Fahrplanangebot. Trotz weiterer Lockdowns seit November 2020 wird versucht, das reguläre Fahrplanangebot aufrecht zu erhalten. Das Angebot auf den Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress liegt im NWL durchschnittlich bei 98 % des regulären Fahrplans. Einschränkungen kann es bei Spät- und Freizeitverkehren geben. Betriebliche Änderungen kann es kurzfristig für grenzüberschreitende Verkehre geben.

Den Fahrgästen wird empfohlen, vor Fahrtantritt zu prüfen (z. B. unter www.mobil.nrw oder den Online-Angeboten der Verkehrsunternehmen), ob die gewünschte Fahrt in der planmäßigen Fahrlage erfolgt oder Einschränkungen vorliegen.

Um das Corona-Virus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, appellieren alle Beteiligten, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten.

Wie verschiedene internationale Studien belegen, ist der öffentliche Nahverkehr kein Infektionstreiber. Um die Infektionsgefahr weiterhin so gering wie möglich zu halten, gilt vom 24.11.2021 bis 19.3.2022 die 3G-Regel: In allen Fahrzeugen (Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress) dürfen nur noch vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen mitfahren.
Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt. An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich.

Analog zur Einführung der Maskenpflicht werden in Abstimmung mit dem Land NRW, den betreffenden Verkehrsunternehmen und den für die Durchsetzung eingesetzten Ordnungskräften stichprobenartige Kontrollen der 3G-Nachweise in Zügen durchgeführt. Bei einer Kontrolle müssen Fahrgäste auf Verlangen einen 3G-Nachweis vorlegen. Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss ein Bußgeld zahlen und das Fahrzeug verlassen.

Ja. Im NRW-Nahverkehr gilt weiterhin in Fahrzeugen und Gebäuden die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) oder einer Maske des Standards FFP2, KN95 oder N95. An Haltestellen und Bahnsteigen muss nur dann eine Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht wird ein Bußgeld in Höhe von bis zu 150 Euro erhoben. Personen, die aus medizinischen Gründen keine zulässige Maske tragen können, müssen auf Verlangen ein ärztliches Zeugnis vorlegen.

 

Sie schützen sich am Besten, wenn Sie die wichtigsten Hygienetipps möglichst konsequent beachten. So können Sie sich und andere Fahrgäste vor einer Infektion schützen:

  • Halten Sie Abstand zu anderen Fahrgästen und Mitarbeitern.
  • Halten Sie insbesondere beim Husten und Niesen Abstand zu anderen.
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch.
  • Waschen Sie häufig und gründlich Ihre Hände mit Seife.
  • Halten Sie Ihre Hände von Ihrem Gesicht fern.
  • Tragen Sie eine FFP2-Maske.

Tickets können im Vorverkauf in Verkaufsstellen, an Fahrkartenautomaten, über PIA und per App erworben werden.

In NRW gibt es die Mobilitätsgarantie. Das bedeutet: Wenn sich Bus oder Bahn um 20 Minuten oder mehr an der Abfahrtshaltestelle (nach aktuell gültigem Fahrplan) verspätet, kann alternativ mit einem Fernverkehrszug (ICE/IC/EC) oder dem Taxi gefahren werden. Die Kosten werden bei Nutzung des Fernverkehrs komplett, beim Taxi tagsüber bis zu 30 € pro Person und in den Abend-/Nachstunden (20h – 5h) bis zu 60 € erstattet. Die Mobilitätsgarantie gilt auch bei Baumaßnahmen. Hier gilt die Abfahrtszeit des Ersatz- bzw. Baustellenfahrplans. Hier geht’s zur Mobilitätsgarantie.

Informieren Sie sich gerne auf den Websites der lokalen Verkehrsunternehmen. Dort finden Sie, welche Coronavirus-Maßnahmen ergriffen wurden und erhalten Informationen zum Fahrplanangebot in Ihrer Stadt. Eine Aufstellung der Verkehrsunternehmen mit Verlinkung zu den Websites finden Sie hier.

Die Desinfizierung und Reinigung der Bahnen werden nach den Regeln des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt, um das Infektionsrisiko im Nahverkehr so gering wie möglich zu halten. Bahnen werden jeden Tag gereinigt. Bestimmte Berührflächen (z. B. Haltestangen) werden mit Reinigungsmitteln gesäubert. Zusätzlich findet in regelmäßigen Abständen eine vollflächige Reinigung der Fahrzeuge statt. Die Reinigungsmittel haben eine keimreduzierende Wirkung und setzen auch Viren zu. Selbst wenn einzelne Viren auf Oberflächen längere Zeit überleben sollten, ist die so genannte Viruslast in der Regel so gering, dass eine Infektion über diesen Weg sehr unwahrscheinlich ist. Bitte beachten Sie, dass Ihre persönliche Handhygiene die wichtigste Präventionsmaßnahme bleibt.