Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, neuer Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst würdigte die Verdienste von Dr. Ulrich Conradi nach dreijähriger Amtszeit

Turnusmäßiger Stabswechsel beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL): Einstimmig wählte die Verbandsversammlung Andreas Müller, hauptamtlicher Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, zum neuen Verbandsvorsteher des NWL. Müller tritt die Nachfolge von Dr. Ulrich Conradi nach dreijähriger Amtszeit an. Der anwesende NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst würdigte die Verdienste von Conradi bei der Verabschiedung und bedankte sich für das erfolgreiche Wirken und die gute Zusammenarbeit. Offiziell übernimmt Andreas Müller am 22. Oktober das Steuer des NWL.

Der Verkehrsminister hob besonders die Rolle des scheidenden Verbandsvorstehers als Mitglied und zuletzt Vorsitzenden des Lenkungskreises zur bevorstehenden Einführung des Rhein-Ruhr-Express‘, kurz RRX, hervor. Bei diesem landesweit sehr bedeutsamen Großprojekt habe sich Conradi mit Herzblut dafür eingesetzt, auch die westfälischen Oberzentren einzubinden, besonders die Region Münster sowie seine Heimatregion Paderborn und in der Verlängerung bis Kassel. Conradi ist Kreisdirektor des Kreises Paderborn. Dafür sowie für die weit in die Zukunft reichende Weiterentwicklung des RRX-Projektes habe sich Conradi in den Entscheidungsstrukturen kraftvoll eingesetzt, zuletzt als Vorsitzender des RRX-Lenkungskreises. Dieses Gremium koordiniert die Zusammenarbeit der Aufgabenträger aus Nordrhein-Westfalen, Nordhessen und Rheinland-Pfalz und des Landes NRW und verantwortet die Einführung des RRX ab Dezember 2018.

Ulrich Conradi habe die Funktion des NWL-Verbandsvorstehers in der „heißen“ Entscheidungsphase zum WestfalenTarif übernommen, stellte der Vorsitzende der Verbandsversammlung, der Olper Landrat Frank Beckehoff, heraus. Großartige Zeit für die Einarbeitung sei nicht geblieben. „Er war unmittelbar gefordert, den politischen Konsens in Westfalen herbeizuführen. Und das ist ihm gelungen“, bekräftigte Beckehoff. Damit habe er einen entscheidenden Pflock gesetzt: Der WestfalenTarif sei heute die gemeinsame Plattform für die Weiterentwicklung der Tariflandschaft in Westfalen, insbesondere für die künftige digitale Ausrichtung.

Conradi habe sich unermüdlich für die Belange des Nahverkehrs in Westfalen-Lippe eingesetzt. Ihm sei es insbesondere auch auf Landesebene gelungen, dem NWL die Aufmerksamkeit und Bedeutung zukommen zu lassen, die ihm zustehe. Mit diesen Worten dankte die Verbandsversammlung des NWL Conradi für die geleistete Arbeit.

In seiner Funktion als Verbandsvorsteher des NWL-Mitglieds Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph) bleibt Conradi auch dem NWL erhalten und wird somit auch weiterhin die Entwicklungen des westfälischen Nahverkehrs mit gestalten.

Gewählt wurden auch die Vertreter des Verbandsvorstehers:

1. Thomas Gemke (Verbandsvorsteher Zweckverband Ruhr-Lippe, Landrat Märkischer Kreis), 2. Dr. Klaus Effing (Verbandsvorsteher Zweckverband Münsterland, Landrat Kreis Steinfurt), 3. Frank Scheffer (Verbandsvorsteher VVOWL, Kreisdirektor Kreis Gütersloh) und 4. Dr. Ulrich Conradi (Verbandsvorsteher Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter, Kreisdirektor Kreis Paderborn).

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hatte an der Verbandsversammlung des NWL am 4. Oktober anlässlich des 10jährigen Bestehens des NWL teilgenommen. Beim anschließenden Empfang hielt der Minister eine Grundsatzrede zum Thema Zukunft der Mobilität in NRW.


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  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
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