Verbesserung von Service und Sicherheit im Nahverkehr: NWL erhöht die Quote der Zugbegleitung

Mehr Personal in den Zügen der westfälischen Bahnlinien

Die Verbandsversammlung des NWL hat im Juli 2018 beschlossen, zur Verbesserung von Service und Sicherheit im westfälischen Bahnverkehr in einem 1. Schritt die Zugbegleitquote während des Tages auf 50 % und ab 19 Uhr bis Betriebsschluss sowie auf „kritischen“ Linien ganztägig auf 100 % zu erhöhen.

Diese Erhöhung der Zugbegleitquote erfolgt mindestens für 2 Jahre und längstens bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit. Eingesetzt werden ausschließlich Mitarbeiter der Bahnunternehmen. Die Umsetzung erfolgt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 (Ausnahme: RE 15, hier wird bereits seit Mai 2018 mit erhöhter Begleitquote gefahren).

Die Kosten der Bahnunternehmen betragen rd. 1,1 Mio. € jährlich und werden vom NWL übernommen. Es wird davon ausgegangen, dass durch den verstärkten Einsatz von Zugbegleitern der Service in den Zügen verbessert, die Sicherheit erhöht sowie ein Rückgang des Schwarzfahrens und somit eine Erhöhung der Fahrgeldeinnahmen erreicht werden.

Ziel ist die erhöhte Quote der Zugbegleitung in allen Netzen in Westfalen-Lippe. Zum Teil werden in den Verkehrsverträgen bereits entsprechende Begleitquoten vorgegeben. Bei einigen Linien laufen noch Verhandlungen mit Partnern, die eine Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt zum Ziel haben.

Eine Bewertung von sog. „sicherheitskritischen“ Bahnlinien, die eine Zugbegleitquote von 100 % rund um die Uhr erforderlich machen, erfolgt derzeit gemeinsam mit der Bundespolizei und den jeweiligen Verkehrsunternehmen. Die Ergebnisse werden der Verbandsversammlung zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt.


Weitere Informationen

Ansprechpartner

  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
    Friedrich-Ebert-Straße 19
    59425 Unna
    02303 9526312

    u.beele@nwl-info.de


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