NWL-Sicherheitskonzeption befindet sich in der Entwicklung

Mehr Zugbegleiter und Verbesserung der Videoüberwachung an Stationen – Sicherheitsteams werden zunächst nicht eingesetzt

Die steigende Tendenz von Übergriffen sowohl auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) als auch auf Fahrgäste sowie die negative Entwicklung des Sicherheitsempfindens der Fahrgäste haben das Thema Sicherheit auch beim NWL stärker in den Fokus gerückt. Zur Verbesserung der objektiven und subjektiven Sicherheit im NWL wurden bislang im Korridor zwischen Hamm und Bielefeld die Zugbegleitquote erhöht, die Verbesserung der Videoüberwachung an den Stationen und der Aufbau einer Sicherheitsdatenbank in NRW angestoßen. „Für den NWL hat das Thema „Sicherheit im Schienenpersonennahverkehr“ einen hohen Stellenwert. Die konkreten Maßnahmen, die im Jahr 2017 ausgearbeitet wurden, sollen dazu führen, dass sich sowohl unsere Fahrgäste als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EVU bei der Nutzung des Regionalverkehrs zu Recht sicher fühlen können.“, so Verbandsvorsteher Dr. Ulrich Conradi. Der ursprünglich in der Verbandsversammlung am 17.10.2017 beschlossene Baustein für die NWL-Sicherheitskonzeption, das Pilotprojekt „Sicherheitsteams im Korridor Hamm – Bielefeld“, wird aufgrund neuer Erkenntnisse sowie aufgrund einer exorbitanten Kostensteigerung nicht wie geplant umgesetzt. Eine Befragung der Fahrgäste und Zugbegleiter im Dezember 2017 hatte ergeben, dass sich rund 96% der Fahrgäste in den Züge eher sicher fühlen. Die Befragung der Zugbegleiter hat zu einem ähnlichen Bild geführt. Die im Rahmen des Pilotprojektes auf den Linien RB67 und RB69 vorgesehene Erhöhung der Zugbegleitquoten wird allerdings umgesetzt.


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  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
    Friedrich-Ebert-Straße 19
    59425 Unna
    02303 9526312

    u.beele@nwl-info.de


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