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Sicherheit im westfälischen Nahverkehr soll verbessert werden – NWL-Verbandsversammlung beschließt Pilotprojekt

Vandalismus, Übergriffe auf Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, Schwarzfahrer – diese und weitere Probleme führen zu einer deutlichen Verschlechterung des Sicherheitsgefühls bei Fahrgästen des Regionalverkehrs in Westfalen-Lippe. Aktuelle Erhebungen bestätigen diese Tendenz und stellen einen Schwerpunkt auf der Strecke Hamm – Bielefeld fest.

Diese Entwicklung nimmt der NWL zum Anlass, um ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Sicherheitslage auf den Weg zu bringen. Vorgeschlagen wird für die Verkehrsachse Hamm – Bielefeld – Minden der Einsatz von Sicherheitsteams in Zügen, die aus zwei Sicherheitskräften und einem Zugbegleiter bestehen. Zusätzlich sollen mobile Sicherheitsteams mit Diensthunden eingesetzt werden.

Vorgesehen ist eine tägliche Einsatzzeit plus Schwerpunkteinsätze an Wochenenden. Sobald alle Voraussetzungen wie Finanzierung usw. vorliegen, soll das Pilotprojekt voraussichtlich im März 2018 starten und zunächst zwei Jahre laufen. Eine anschließende Auswertung und Fahrgastbefragungen sollen zeigen, welche Wirkung dieses Projekt auf die Sicherheitslage im Nahverkehr ausübt.

Der NWL verspricht sich eine Verbesserung sowohl der objektiven Sicherheit als auch des subjektiven Sicherheitsgefühls der Fahrgäste wie auch der Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen. Bei positivem Verlauf des Projektes ist auch denkbar, dass der Einsatz von Sicherheitsteams in künftigen Verkehrsverträgen verankert wird.


Weitere Informationen

Ansprechpartner

  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
    Friedrich-Ebert-Straße 19
    59425 Unna
    02303 9526312

    u.beele@nwl-info.de


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