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2,3 Mio. Euro für den Ausbau des Zentralen Busbahnhof in Rheine

Der NWL übergibt am 18. November den Bewilligungsbescheid an die Stadt Rheine

Auf der Grundlage eines 2001 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs für das Bahnhofsumfeld, den Busbahnhof und die Poststraße in Rheine entstand auch die Planung für den Ausbau des Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB), der in das ÖPNV-Förderprogramm 2015 des NWL aufgenommen werden konnte.

Vorrangig soll der Bereich als Drehscheibe des ÖPNV eine zeitgemäße Aus-stattung erhalten, gleichzeitig aber auch in baulich-gestalterischer Hinsicht die Innenstadt aufgewertet werden. Wegweisend wird die künftige Abwick-lung der An- und Ausfahrten der Busse sein. Es wird keine Zuordnung der Busse zu den Halteplätzen geben, sondern der zuerst ankommende Bus fährt zur ersten freien Halteposition. Die Fahrgäste werden über eine dyna-mische Fahrgastinformation (DFI) mit Anzeigetafeln gelenkt.

Dazu Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann: „Der Umbau des Bustreffs ist ein wichtiges Signal zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs. Zu-gleich ist der Bustreff in Verbindung mit der Bahnhofstraße das Entree zu Innenstadt. Die bauliche, funktionale und optische Aufwertung des Bereichs wird sich positiv auf die gesamte Innenstadt auswirken. Ich freue mich, dass wir dieses Großprojekt mit den Zuschüssen von NWL und Bezirksregierung realisieren können“.

Der heute vorrangig als Verkehrszone erlebte Platz wird durch die Neuge-staltung optisch zusammengeführt und in seiner Funktion als ZOB optimiert. Die Busse der City-Linien und der Regionallinien halten an der „Mittelinsel“ mit je 5 beidseitig angeordneten Haltepositionen. Auf der Westseite des ZOB befinden sich ein zusätzlicher Haltebereich für einen Regionalverkehrsbus sowie zwei Warteplätze.

In einem Pavillon befindet sich neben Aufenthaltsräumen und Toiletten für die Busfahrer/innen auch eine barrierefreie Toilette. Für die Fahrgäste wer-den darüber hinaus 30 nicht überdachte Fahrradstellplätze geschaffen.

Stellvertretender NWL-Verbandsvorsteher Dr. Hermann Paßlick: „Das Projekt ,Ausbau des Busbahnhof in Rheine‘ ist ein gutes Beispiel für die Entwicklung der Infrastruktur im Nahverkehr Westfalens. Das hier angelegte Geld ist eine sinnvolle Investition in verkehrlicher und städtebaulicher Hinsicht.“

Die Gesamtkosten für den ZOB betragen 3.752.800 €, davon sind zuwen-dungsfähige Kosten 2.546.100 €. Die Stadt Rheine erhält durch den NWL eine Zuwendung in Höhe von 2.291.500 €.
Eine ergänzende Förderung im Bereich des Bahnhofsumfeldes erfolgt aus Mitteln der Städtebauförderung durch die Bezirksregierung Münster. Abtei-lungsdirektor Ralf Weidmann übergibt der Stadt Rheine einen Förderbe-scheid über 2.036.000 Euro, der unter anderem auch eine Förderung von rund 757 Tsd. Euro für die Neugestaltung und den Umbau des Bustreffs in Rheine enthält. „Fördermittel des Landes werden immer im Wettbewerb um die besten Konzepte und die besten Projekte vergeben. Rheine hat mit dem Integrierten Handlungskonzept „Rahmenplan Innenstadt“ eine anspruchsvol-le und überzeugende Planung für die Innenstadt aufgestellt. Die Neugestal-tung des Bustreffs ist daher auch aus städtebaulicher Sicht eine ausgespro-chen sinnvolle Investition, die den Einstieg in eine umfassende städtebauliche Aufwertung des Stadtzentrums markiert.“, so Weidmann.


Weitere Informationen

Ansprechpartner

  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
    Friedrich-Ebert-Straße 19
    59425 Unna
    02303 9526312

    u.beele@nwl-info.de


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