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3,4 Mio. Euro für die neue Verkehrsstation am Schwerter Bahnhof

Der NWL übergibt am 19. Juni den Bewilligungsbescheid an die Stadt Schwerte

Die Neuordnung des Bahnhofumfeldes ist ein wichtiges Element der umfassenden Erneuerung der Schwerter Innenstadt. Dabei weist der Bahnhofsvorplatz eine besondere Bedeutung als regionaler Verkehrsknoten, insbesondere als Verknüpfungspunkt Bus / Schiene auf. Vorrangig soll der Bereich als Drehscheibe des ÖPNV eine zeitgemäße Ausstattung erhalten, gleichzeitig aber auch in baulich-gestalterischer Hinsicht die Eingangssituation der Innenstadt aufgewertet werden. Durch den Neubau einer P+R-Anlage soll die Schnittstelle zwischen PKW-Verkehr und Fortsetzung der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine moderne und leistungsfähige Ausstattung erhalten.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr ist hoch erfreut: „Nach sorgfältiger Planung kommt jetzt endlich die Umsetzung, auf die viele Schwerter Pendlerinnen und Pendler schon lange gewartet haben.“

Der Bahnhof Schwerte wird werktäglich von ca. 6.000 Fahrgästen genutzt. Es bestehen zahlreiche Verknüpfungen zum ÖPNV und zum Individualverkehr (P+R, B+R, K+R/Kurzzeitparken). Der vorhandene Busbahnhof (ZOB) wird von elf Buslinien angefahren; sieben Buslinien haben hier ihren Endpunkt. Die Linien werden von 4 verschiedenen Verkehrsunternehmen bedient (VKU, BVR, BRS und DSW21). Das gesamte Plangebiet hat eine Größe von 13.400 m². Die geförderten Maßnahmen nach belegen hiervon rd. 8.900 m², was einem Anteil von rd. 70 % entspricht.

NWL-Verbandsvorsteher Christian Manz: „Das Projekt Bahnhofsumfeld in Schwerte ist ein gutes Beispiel für die Entwicklung der Infrastruktur im Nahverkehr Westfalens. Das hier angelegte Geld ist eine sinnvolle Investition in verkehrlicher und städtebaulicher Hinsicht.“

ZOB
Der neue ZOB sieht eine Halteinsel für sechs Busse vor, wodurch die An- und Abfahrzeiten der durchgehenden Linien verkürzt werden können. Die Halteinsel ermöglicht ein gefahrloses und bequemes Umsteigen mit geringem Zeit- und Wegeaufwand. Es werden vier Standard- und zwei Gelenkbuspositionen vorgesehen. Zusätzlich sind zwei Haltestellen, je ein Standard- und ein Gelenkbus, in direkter Seitenlage an der Bahnhofstraße geplant. Neben den Haltestellen sind am ZOB zwei Bereitstellungs- und Warteplätze für Busse vorgesehen. In ca. 400 m Entfernung werden an der Margot-Röttger-Rath-Str. drei weitere Warteplätze vorgehalten, die über eine neu zu erstellende Wendeanlage angefahren werden können. Der ZOB wird mit einer modernen Informations-Anlage ausgestattet. Alle Haltestellen sind barrierefrei ausgebaut und erhalten zudem einen entsprechenden Wetterschutz, Sitzmöglichkeiten und eine angemessene Beleuchtung.

P+R-Anlage
Direkt am Bahnhof / am ZOB werden 147 Stellplätze angeboten: 5 Kurzzeitstellplätze, 4 Behindertenstellplätze und 138 P+R-Plätze. Weitere 99 P+R-Plätze entstehen in ca. 300 m Entfernung in der Margot-Röttger-Rath-Straße. Für Krafträder werden 15 Stellplätze vorgesehen.

B+R-Anlage
Auf dem Bahnhofsvorplatz werden überdachte und zum Teil verschließbare Abstellmöglichkeiten für 100 Fahrräder vorgesehen.

Die Gesamtkosten betragen 4.416.100,00 €, davon sind zuwendungsfähige Kosten für ZOB und P/B+R-Anlage 3.768.200,00 €. Die Zuwendung durch den NWL beträgt 90 %, also 3.391.400,00 €


Weitere Informationen

Ansprechpartner

  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
    Friedrich-Ebert-Straße 19
    59425 Unna
    02303 9526312

    u.beele@nwl-info.de


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