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Der NWL beschließt Investitionen in Bahnhöfe in Westfalen-Lippe

Die NWL-Verbandsversammlung bringt Förderprogramm für Stationen in Höhe von 47 Mio. € auf den Weg.

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) beschloss am 18.12.2014 ein umfängliches Programm zur Modernisierung von Bahnhöfen und Haltestellen im Raum Westfalen-Lippe. Dieses Programm gliedert sich im mehrere Teile:

1. Bahnhofsprogramm des NWL

Da der weitere Ausbau der Verkehrsstationen für West­falen große Bedeutung hat, wurde der Verbandsvorsteher beauftragt, ein Konzept zur weiteren Mo­dernisierung von Verkehrsstationen auf den Weg zu bringen, das auch aus Mitteln des NWL finanziert wird

Mit der DB Station & Service wurden Gespräche geführt, welche Verkehrsstatio­nen in ein solches Programm aufgenommen werden können. Zu berücksichtigen waren dabei die finanziellen Rahmenbedingungen und die bereits erfolgten Mittelbindungen.

Die Verbandsversammlung des NWL hat am 18.12.2014 beschlossen, die nachfolgend aufgeführten Bahnhöfe bei den Verhandlungen mit der DB zu berücksichtigen:

Verkehrsstation Investitionsvolumen
Bad Sassendorf1,2 Mio. Euro
Brackwede13,3 Mio. Euro
Brilon Wald7,2 Mio. Euro
Bocholt0,8 Mio. Euro
Burbach1,4 Mio. Euro
Horn Bad Meinberg1,2 Mio. Euro
Lünen4,8 Mio. Euro
Münster Hbf Gleis 212,6 Mio. Euro
Paderborn Hbf0,9 Mio. Euro
Scharmede4,0 Mio. Euro
Scherfede2,0 Mio. Euro
Sandebeck1,0 Mio. Euro
Unna1,5 Mio. Euro
Welver4,9 Mio. Euro
Summe (Schätzwert)47 Mio. Euro

Nach ersten Schätzungen von DB Station & Service erfordern die oben genannten Maßnahmen einen Mittelbedarf von insgesamt ca. 47 Mio. Euro. In welcher Form dieser Mittelbedarf zwischen dem NWL und der DB aufgeteilt wird, ist Gegenstand weiterer Gespräche. In die­sem Zusammenhang sollte auch nicht ausgeschlossen werden, dass seitens der DB und des NWL in dem weiteren Prozess auch noch weitere Bahnhöfe mit hoher Förder­möglichkeit der DB eingebracht werden.

2. Ausbaunotwendigkeit durch den „Rhein-Ruhr-Express – RRX“

Der geplante Start des RRX-Vorlaufbetriebs ab Dez. 2018 erfordert den Ausbau weiterer Stationen in NRW, um die erforderlichen Bahnsteiglängen und –höhen für den barrierefreien Einstieg zu ermöglichen.

Die Bahnhöfe im „Kernnetz“ des RRX sollen dabei aus dem Förderprogramm des Bun­des zum RRX-Projekt finanziert werden.

Außerhalb des Kernnetzes sind weitere Verkehrsstationen auszubauen, um das RRX-Bedienungskonzept umsetzen zu können („RRX-Außenäste“). Hierzu werden aktuell entsprechende Planungsvereinbarungen zwischen dem Land NRW und der DB abgestimmt. Die Unter­zeichnung dieser Planungsvereinbarung soll im Dez 2014 erfolgen.

Folgende Stationen in Westfalen sind davon betroffen: Kamen-Methler, Nordbögge, Hamm-Hessen, Ahlen, Oelde, Brackwede, Herford, Löhne, Porta Westfalica, Minden.

3. Stationsmaßnahmen im Rahmen der „Regionalen“ in Südwestfalen und im Westlichen Münsterland

Weiterhin unterstützt der NWL den Ausbau der Stationen im Rahmen der „Regionalen“ in Südwestfalen und im Westlichen Münsterland.

In Südwestfalen sind die Stationen Biggestaudamm, Attendorn-Hohenhagen und Sondern betroffen.

Zur Regionale Westliches Münsterland gehören Stationsmaßnahmen entlang der Strecke Coesfeld – Dorsten (Reken, Klein Reken und Maria Veen).


Weitere Informationen

Ansprechpartner

  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
    Friedrich-Ebert-Straße 19
    59425 Unna
    02303 9526312

    u.beele@nwl-info.de


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