Knapp 2 Millionen Euro für den Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs in Borken

Der NWL übergibt am 20. April 2012 den Bewilligungsbescheid an die Stadt Borken.

Die Stadt Borken beabsichtigt, den vorhanden Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Bahnhof umzubauen und teilweise zu verlagern. Grund dafür ist die Verschiebung des Borkener Bahnhofes nach Süden und der gleichzeitige Ausbau und die Verlängerung der Bahnhofstraße bis zum Ramsdorfer Postweg.

Der ZOB wird in Form von zwei Mittelinseln – mit insgesamt 7 Bushaltestellen und einem Buswarteplatz jeweils links (3 Haltestellen, 1 Warteplatz) und rechts (4 Haltestellen) der verlängerten Bahnhofstraße – angelegt. Die stärker frequentierten Buslinien sollen die Haltestellen rechts der Bahnhofstraße anfahren, da diese unmittelbar an den verlegten Bahnhaltepunkt angrenzen. Hierdurch soll die Zahl der Fußgängerkreuzung der Bahnhofstraße reduziert werden. Die Bussteige werden mit Wartehäuschen, Papierkörben und Sitzbänken ausgestattet.

Weiter sind der Bau einer Park & Ride-Anlage mit 110 Stellplätzen sowie der Bau von Bike & Ride-Anlagen mit insgesamt 352 überdachten Stellplätzen und 48 nicht überdachten Stellplätzen vorgesehen. Die Anlage erhält außerdem eine Sozialstation mit einem Aufenthaltsraum für die Busfahrer und einer WC-Anlage.

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 3.867.100 Euro, als zuwendungsfähig konnten hiervon 2.312.700 Euro anerkannt werden. Die Förderung durch den NWL beläuft sich somit bei einem Fördersatz von 85 % auf 1.965.800 Euro. Einen Zuwendungsbescheid über diesen Betrag hat am 20. April 2012 der NWL-Verbandsvorsteher Dr. Hermann Paßlick dem Borkener Bürgermeister, Herrn Rolf Lührmann übergeben.

Durch die Errichtung der neuen Anlage werden der vor dem alten Bahnhofsgebäude vorhandene ZOB sowie die südlich des Bahnhofsgebäudes gelegene Park & Ride-Anlage überbaut. Beide Anlagen wurden ebenfalls mit Fördermittel errichtet und befinden sich derzeit noch in der Zweckbindung. Daher mussten die seinerzeitigen Förderungen anteilig von der nunmehr beantragten Förderung abgesetzt werden. Insgesamt waren daher 617.200 Euro von der beantragen Förderung abzusetzen.


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  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

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