Die NWL-Verbandsversammlung stellt die Weichen für die Zukunft des Nahverkehrs in Westfalen-Lippe

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat am 20. Oktober 2011 den Nahverkehrsplan (NVP) als mittel- bis langfristige Grundlage für die Entwicklung des Nahverkehrs im Raum Westfalen-Lippe beschlossen. Dabei steht der schienengebundene Nahverkehr (SPNV) als Rückgrat des gesamten Nahverkehrs im Mittelpunkt.

Der NWL stellt sich mit diesem Nahverkehrsplan der Aufgabe, ein zuverlässiges, zukunftssicheres aber auch finanzierbares SPNV-Angebot bereit zu stellen und den Menschen in Westfalen eine Mobilität zu ermöglichen, die ihren Bedürfnissen gerecht wird, erklärte der NWL-Verbandsvorsteher Dr. Hermann Paßlick. Eine maßvolle Ausdehnung des Leistungsangebotes im SPNV und der angestrebte Ausbau der Infrastruktur seien nur möglich, wenn der NWL-Anteil an den dazu notwendigen Fördermitteln ausreicht bzw. erhöht werde. In den letzten zehn Jahren konnte durch Angebotsausweitung eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen erreicht werden. Diese Entwicklung führt heute zu erhöhtem Druck, weitere Verbesserungen im SPNV zu erreichen.

Inhaltlich umfasst der NVP die gesamte Breite nahverkehrlich bedeutsamer Themen: Neben den Zielvorgaben für das Fahrplanangebot und den Anforderungen an die Infrastruktur der Strecken und Stationen, einschließlich der Reaktivierung von Strecken für den SPNV werden Aussagen zu Fahrzeuganforderungen, Tarif und Vertrieb sowie Fahrgastinformation getroffen.

Mit der Verabschiedung des NVP im NWL wurde eine verbindliche, aussagekräftige Planungsgrundlage für den Nahverkehr im Raum Westfalen-Lippe geschaffen und somit eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der Mobilität in diesem Raum.

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  • Uli Beele

    Uli Beele

    – Pressesprecher –

    Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
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    59425 Unna
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