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NWL veröffentlicht 1. Netzzustandsbericht für NRW auf der „Rail 2009“ in Dortmund (9. bis 11. November 2009)

Teil 1 des NRW-Berichtes zum Schienennetz beschreibt die Entwicklung der Streckengeschwindigkeiten 1996–2009.

Die Bewertung des Zustandes des Schienennetzes als wesentliche Grundlage für die Bestellung von Betriebsleistungen im SPNV wurde in der Vergangenheit allein von der DB Netz AG vorgenommen. Den Bestellern bzw. Aufgabenträgern fehlte bislang die Möglichkeit, eigene Bewertungen vorzunehmen oder die zugrunde gelegten Bewertungen zu überprüfen.

Vor diesem Hintergrund erarbeitet der NWL im Auftrage des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2008 in Abstimmung mit den Aufgabenträgern VRR und NVR einen ersten Netzzustandsbericht NRW. Auch die DB Netz AG ist in diesen Prozess eingebunden.

Dazu wurde das Verzeichnis der zulässigen Geschwindigkeiten (VzG) von 1996 mit dem von 2009 verglichen. Das VzG stellt die zentrale Planungsgrundlage zur Erstellung des Jahresfahrplans bei der DB Netz AG dar. Es beinhaltet strecken- und richtungsscharf die zulässigen Geschwindigkeiten. Durch den Vergleich des aktuellen VzG mit der älteren Version von 1996 ist es nun erstmals gelungen, die qualitative Entwicklung der Schieneninfrastruktur seit der Regionalisierung zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen nun in Form des Netzzustandberichtes Nordrhein-Westfalen Teil 1 2009: Entwicklung der Streckengeschwindigkeiten 1996–2009 vor.

Mit Betrachtung des VzG von 2009 wird nun dokumentiert, inwieweit sich das VzG tatsächlich in den letzten dreizehn Jahren verändert hat. Es sind also sämtliche positiven wie negativen Entwicklungen erfasst, wobei die Ursachen für diese Veränderungen sehr vielschichtig sind.

Der vorliegende Bericht eignet sich für zukünftige Fragestellungen, da bei dem Vergleich automatisch sehr detaillierte Geschwindigkeitsprofile im aktuellen Status Quo erzeugt wurden. Ein erster geplanter sogenannter La-Monitor 2009 (La = Langsamfahrstelle) soll Anfang nächsten Jahres bereits streckenscharf über die Anfälligkeit, die Dauer und die Gründe von La-Stellen im Jahr 2009 informieren. Durch die parallele Auswertung der La-Verzeichnisse für 2009 liegen somit erstmal umfangreiche Informationen über den Zustand der Strecken im Jahr 2009 (VzG) und die temporären Beeinträchtigungen im Laufe des Jahres (La-Verzeichnisse) vor. Mit diesen Informationen können ausgehend vom Basisjahr 2009 weitere Untersuchungen angeschlossen werden, die aktuelle Probleme der Schieneninfrastruktur thematisieren.

Dokumente zum Herunterladen:

Ansprechpartner

Uli Beele
– Pressesprecher –
Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
Friedrich-Ebert-Straße 19
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Fax: 02303 95263-29
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